Das Banner der Trakons weht weiter: Dana Ten Trakon tritt das Erbe als Gräfin von Tiwa an
Die Ungewissheit, welche die weiten Landstriche der Grafschaft Tiwa in den vergangenen Monden wie ein Nebel umhüllte, hat sich endlich gelichtet. Nach dem schmerzlichen Verschollen bleiben des hochgeschätzten Grafen Mira Ten Trakon sowie seiner Söhne Thyrion und Felix Filippo samt Gemahlin Briseis, wurde nun die offizielle Nachfolge verkündet. Dana Ten Trakon übernimmt mit sofortiger Wirkung die Regierungsgeschäfte.
Als erstgeborene Erbin ihres Vaters tritt Dana Ten Trakon nun offiziell an die Spitze der Grafschaft. Nachdem sie über viele Jahre hinweg in der Fremde – namentlich im ritterlichen Vinland – ihre Ausbildung zur Ritterin des Silbernen Drachen vollendete, kehrt sie nun in einer Stunde der Not heim, um die Verantwortung für ihr Geburtsrecht zu übernehmen. Obwohl die feierliche Inthronisierung in der Burg Tiwa noch aussteht, weilt die neue Gräfin bereits fernab herrschaftlicher Prunkgemächer. Einem dringenden Hilferuf der Kirche der Acht folgend, ist sie in den Süden Andurins geeilt, um dort der Kirche beizustehen. Die Gräfin ist keine Unbekannte im Kampf gegen das Böse; ihre Taten bei der Suche nach dem Kinde Ginayas und ihre Entschlossenheit gegenüber dämmernden Gefahren sind bereits jetzt weithin bekannt. Es ist die Pflicht des Blutes, zu schützen, wo Schutz vonnöten ist. Ein Thron ist nur so fest wie der Boden, auf dem das Volk wandelt. Tiwa wird seinen Beitrag leisten, um die Schatten im Süden zu vertreiben, wo immer unsere Kraft gefordert ist.“ — Gräfin Dana Ten Trakon
Besondere Aufmerksamkeit erregt die neue Herrin durch ihre klare Haltung in Glaubensfragen. In einer Zeit, in der der Friede zwischen dem Achten- und Neuntenpfad oft noch auf zerbrechlichem Fundament steht, mahnt sie zur Eintracht. Zwar folgt sie persönlich den ritterlichen Tugenden und Mächten des Silbernen Drachen aus Vinland, doch begegnet sie den heimischen Traditionen Andurins mit tiefstem Respekt. „Mir ist es gleich, ob ein Streiter die Acht oder die Neun anruft. Solange er sein Schwert gegen die Dämonen erhebt und das Land schützt, ist er willkommen“, so die Gräfin in einer kurzen Ansprache. Dieser Pragmatismus könnte der Schlüssel sein, um die Kräfte des Nordbundes gegen die dämonischen Einflüsse zu einen.
Tiwa wird unter ihrer Führung als verlässlicher Partner und Bastion der Gerechtigkeit fungieren, ohne dabei die Eigenständigkeit des Nordbundes aus den Augen zu verlieren.
Keine Kommentare vorhanden
Keine Kommentare vorhanden